Allgemeine Psychopathologie: Für Studierende · Ärzte und by Karl Jaspers

By Karl Jaspers

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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B. gehe m mt sind, was wir 0 b je kt i v in der Verlangsamung der Reaktionen, oder objektiv durch Einfühlen konstatieren, so braucht er nicht. subjektiv sich selbst dessen bewußt zu sein. Je undifferenzierter ein Seelenleben ist, desto weniger ist darin subjektiv bewußt. So haben wir die Gegensätze von objektiver Hemmung und subjektiver Hemmung, der objektiven Ideenflucht und des subjektiv empfundenen "Gedankendrangs" (eines empfundenen ordnungslosen und rastlosen Wechsels der Vorstellungen). - 5.

Man beobachtete zwischen der kranken Abweichung und dem Ganzen des Körpers, der als Lebensprozeß "gesund" genannt wird, das Verhältnis von Reaktion, Kompensation. Nun konnte man rein lokale, rein partielle Erkrankungen unterscheiden, die gar keine Wirkungen auf den übrigen Körper haben und darum gleichgültig - unter anderem Wertbegriff vielleicht Schönheitsfehler sind und solche, die gerade durch ihre Wirkungen auf den gesamten Körper, der nun darauf reagiert, für den Lebenswert erst relevant werden.

Nicht klare und endgültige Resultate können wir in der Psychiatrie bringen, sondern Wege des Denkens, des Erfassens, des Betrachtens. Auf diese Weise werden wir als einen Weg auch jene Symptomversteinerung gelten lassen und ihre Begriffe uns zu eigen machen. Wir werden aber alsbald bemerken, daß tatsächlich jedes Symptom bei verschiedenen Kranken mannigfaJhe Nuancen hat. Diese bestehen nL,ht nur in der mehr oder weniger vollständigen Entwicklung des "reinen" Symptoms, sondern bei gleicher Entwicklung - so daß das Phänomen dem Begriffe dieses Symptoms voll entspricht - haben alle Symptome, wie alle psychischen Vorgänge ihre Nuancen, die teils aus der verschiedenen Individualität, teils aus verschiedenen allgemeinsten seelischen Veränderungen fließen.

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